Pietro Cesari

Pietro Cesari studierte Architektur an der KU Leuven und der DA Ferrara, wo er 2014 seinen Abschluss machte. Er beschäftigt sich mit Architektur und Städtebau, Forschung und Verbreitungsaktivitäten. Seine Forschungsinteressen umfassen: Konzernarchitektur des 20. Jahrhunderts, Einflüsse von Unternehmen auf die Dynamiken der städtischen Verwaltung, Strategien der Stadterneuerung und der architektonischen Sanierung. Pietro Cesari ist Herausgeber […]

Publikationen

2022 Daniel Damler, Gotham City. Architekturen des Ausnahmezustands, campus Verlag, Frankfurt am Main 2022. 2021 Christiane Salge, Baukunst und Wissenschaft – Architektenausbildung an der Berliner Bauakademie um 1800, Berlin/Gebr. Mann Verlag, Berlin 2021 Christiane Salge, Das Fach Kunstgeschichte an der Technischen Hochschule in Darmstadt von 1869 bis 1945, in: Robert Stalla (Hrsg.): Kunstgeschichte an Polytechnischen […]

Exploring the Effects of Architecture

Drei Vortragende und eine moderierte Diskussion widmen sich der Frage „Wie wirkt eigentlich Architektur?“. HANNAH LE ROUX (University of the Witwatersrand, Johannesburg), KENNY CUPERS (Universität Basel) und Daniel M. Abramson, Pamela Karimi, Laila Seewang und Meredith TenHoor für das AGGREGATE ARCHITECTURAL HISTORY COLLABORATIVE stellen Ihre Perspektiven auf die Ordnungsmacht gebauter Architektur vor. Der Abend lädt somit ein, einem Blickwinkel einzunehmen, bei dem Architekturschaffende aus- und Architekturerfahrende eingeblendet werden.

The Corporation and the Conception of Modern Space. Consolidating the Research Perimetral Walls

Pietro Cesari ist Mitglied im LOEWE Schwerpunkt „Architekturen des Ordnens“. Seit Januar 2020 arbeitet er als Doktorand am Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte im Rahmen des Teilprojekts A 2 „Konzern­architektur. Bauliche und rechtliche Ordnungs­regime der korporativen Moderne“ mit einem Projekt zum Thema „Der Konzern und die Konzeption des modernen Raums, zwischen Strukturen und Systemen“. Der Vortrag […]

Film „Prospettiva Olivetti“

Der Dokumentarfilm „Prospettiva Olivetti“ ist einer von zwei Filmen, die aus dem Projekt „Olivetti. Cronache da un’industria gentile“ hervorgegangen sind. Das Dokumentarfilmprojekt entstand aus dem Wunsch heraus, das italienische Unternehmen nach dem Tod von Adriano Olivetti im Jahr 1960 zu erforschen, unter besonderer Berücksichtigung von Kommunikation, Industriedesign sowie Architektur. Nach zwei Jahren intensiver Forschung, sowohl […]

A 2 – Konzern­architektur. Bauliche und rechtliche Ordnungs­regime der korporativen Moderne

Der Aufstieg der Kapitalgesellschaft zum weltweit wichtigsten privatwirtschaftlichen Akteur markiert einen tiefen Einschnitt in der Geschichte der Neuzeit. Der Wandel, der sich seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert vollzog, erscheint heute unumkehrbar, so essentiell sind Kapitalgesellschaften für moderne Volkswirtschaften. Es war nicht zuletzt die Konzernbildung, d. h. der Erwerb von Anteilen und die sich daran anschließende […]

Mitglieder

Hans Aurenhammer Sarah Borree Sina Brückner-Amin Pietro Cesari Christina Clausen Cecilia Cristellon Daniel Damler Chris Dähne Birgit Emich Peggy Feige Nadja Gaudillière Sebastian Glunz Nina Gribat Daniela Grotz Sara Hillnhütter Rembert Hüser Stephanie Knuth Tanja Paulitz Leonie Plänkers Moritz Röger Carsten Ruhl Christiane Salge Oliver Tessmann Susanna Thelen Linda Walther Barbara Wittmann Koordinatorin Dr. des. […]

Teilprojekte

Der Zusammenhang zwischen Architektur und Ordnung in Bezug auf Institutionen, Wissen, Medien und Subjektbildungen wird durch vier Modi des Ordnens, die zugleich die vier Projektbereiche des Schwerpunkts bilden, untersucht. Bereich A – Ordnen als Steuern Ordnen als Steuern nimmt das gesellschaftlich-institutionelle, politische und ökonomische Ordnen in seiner Verschränkung mit Herrschaftshandeln und architektonischer Modellierung in den […]